Schlüsselelemente eines effizienten Oberkörper-Trainingsgeräts

Wenn Sie gern die Effizienz und Sicherheit beim Training maximieren möchten, sollten Sie die folgenden wichtigsten Prüfpunkte durchgehen, bevor Sie sich auf ein Oberkörper-Trainingsgerät setzen: 

Anpassen des Kugelgelenks
Die Achse der Pedalkurbel muss auf die Höhe des Benutzers eingestellt werden, ob dieser nun SCIFIT-Upper-Body-PRO1000-001-knockout_500-resized-600.jpgsitzt oder steht. Ist die Achse zu hoch, gibt es einen Zusammenstoß bei der 12-Uhr-Position. Zu niedrig, und auf der 6-Uhr-Position können die Sehnen des M. supraspinatus/Bizeps zu stark belastet werden. Meist wird die Achse idealerweise auf die Schulter oder 2-5 cm tiefer eingestellt.

Verschieben der einstellbaren Kurbeln, sodass sie optimal erreichbar sind
Die Kurbeln müssen ebenfalls eingestellt werden – eine kleine Person möchte nicht mit einer langen Kurbel loslegen, die sie aus ihrem verordneten Bewegungsbereich (ROM) bringt. Andererseits würde eine große Person mechanischen Nutzen und den optimalen ROM verlieren, wenn die Kurbel zu kurz ist. Unabhängige Anpassungen ermöglichen es Benutzern, eine kürzere ROM-Einstellung auf der betroffenen Seite zu wählen und gleichzeitig den mechanischen Vorteil auf der starken Seite beizubehalten; dadurch wird bei Bedarf passive Unterstützung möglich.

Kurbelarme gelegentlich versetzen
Die Möglichkeit, die Ausrichtung des Kurbelarms von der Standard-Fahrradbewegung auf ein gleichförmiges, paralleles Muster zu ändern, ist von Vorteil. Dadurch kann der Benutzer mit starrem anstatt sich drehendem Rumpf arbeiten, falls eine Torso Rotation unerwünscht ist.

Nutzen der bidirektionalen Funktion
Bidirektionale Bewegung ist entscheidend für das Gleichgewicht von Muskeln und Gelenken, doch umso wichtiger für die neuromuskuläre Kinästhesie. Wenn wir den Patienten bitten, rückwärts zu gehen, gibt in 99 von 100 Fällen ihre neuromuskuläre Verdrahtung den Befehl zum Ziehen. Bitten wir sie, vorwärts zu gehen, gibt das Gehirn die Anweisung zum Drücken. Doch während ihr kinästhetisches Bewusstsein sich erweitert, realisieren sie, dass dies nur ein Teil des Ganzen ist. Tatsächlich findet während einer bestimmten Drehung eine Vielzahl von Drücken-/Ziehen-Kombinationen statt. Entstehen diese neuen neuromuskulären Musterverknüpfungen, verbessern sich die Kinästhesie, die motorischen und sogar die kognitiven Fähigkeiten. Alles, was den Patienten aus dem dominanten Muster reißt, stärkt die Verbindung vom Gehirn zu den Muskeln und sorgt für intelligentere Steuerung.

Sicherstellen, dass der Winkel des Griffs neutral ist
Es ist wichtig, dass der Winkel des Griffs Ihren Unterarm in der anatomisch neutralen Stellung hält. Übermäßiges Anheben und übermäßiges Absenken sorgt für Drehmoment und Stress – sowohl in den proximalen als auch in den distalen Radioulnargelenken.